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Workout

veröffentlicht am 05.06.2017

Was die Meisten nicht wissen: Regelmäßiger Sport kann auf vielen Ebenen eine Linderung der Symptome verschaffen!

Müdigkeit, Antriebsschwäche, Gereiztheit, Ängste, negative Gedankenspiralen und das Gefühl in einem Hamsterrad gefangen zu sein – diese und ähnliche Gefühle kennt aktuellen Umfragen zur Folge mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Zusammengefasst werden diese Symptome meistens unter Begriffen wie Burnout, Depression oder Angststörung. Gemeint ist damit vor allem ein Stresslevel, das ständig auf Hochtouren läuft und dem Körper jegliche Kraft entzieht.

Therapieansätze gibt es viele. Aber auch Sie selbst können im wahrsten Sinne des Wortes aktiv werden, wenn Sie sich in einer solchen Situation wiederfinden: Sport ist nachweislich ein probates Mittel, um eine Burnout-Behandlung zu unterstützen und kann sogar verhindern, dass es überhaupt so weit kommt. Es macht also Sinn bereits bei den ersten Stresssymptomen „anzugreifen“ und die Sportschuhe zu schnüren. Dabei hilft körperliche Bewegung auf vielen Ebenen, Kopf und Körper wieder in ihr altes Gleichgewicht zurück zu bringen.

Stress abbauen
Der wichtigste Zweck, den Sport erfüllt, ist der Spannungsabbau. Damit ist speziell der Abbau der Stresshormone Cortisol und Adrenalin im Körper gemeint. Stress ist eigentlich ein Steinzeitprogramm, welches uns immer noch zu Kampf oder Flucht motivieren möchte – anders konnten unsere Vorfahren einem Säbelzahntiger nicht entkommen. Heutzutage sind wir jedoch mit Stresssituationen konfrontiert, die weder einen Kampf noch eine Flucht ermöglichen. Und so werden die vom Körper ausgeschütteten Stresshormone nicht mehr abgebaut. Im Gegenteil: Durch die vielen Situationen, die uns täglich unter Druck setzen, wird die Stressreaktion im Körper chronisch. Wir stehen unter Dauerstress und schütten fortwährend Cortisol aus. Wird dieses Cortisol nicht anderweitig abgebaut, führt es im Körper zu unerwünschten Reaktionen und verursacht u.a. Reizbarkeit, Müdigkeit, Antriebsschwäche und Schlafstörungen.

Die beste Möglichkeit, Stresshormone im Körper aktiv abzubauen, ist regelmäßige Bewegung. Besonders zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang Ausdauertraining, etwa Laufen, Fahrradfahren, Schwimmen o.ä. Entscheidend für den Erfolg ist aber auch die Regelmäßigkeit, mit der trainiert wird: 2-3 x die Woche für 30 – 60 Minuten sollten es schon sein!

Glücklicher Fühlen
Beim Training werden jedoch nicht nur Stresshormone abgebaut, sondern gleichzeitig auch Glückshormone ausgeschüttet. Bewegung kurbelt nämlich die Endorphin-Produktion an. Diese Endorphine sorgen dafür, dass wir uns entspannt, glücklich und gelöst fühlen. Außerdem unterdrücken sie das Schmerzempfinden, so dass sich die kleinen „Wehwechen“ beim Sport oder die Trainings-Erschöpfung nur noch halb so schlimm anfühlen und wir noch ein bisschen länger durchhalten können. Der Endorphin-Rausch hält übrigens auch ein paar Stunden nach dem Training noch an.

Körpergefühl verbessern und Kopf befreien
Regelmäßiges Training wirkt sich auch positiv auf die Psyche aus. In Zeiten von großem Stress reagieren wir in der Regel ohne dabei auf unseren Körper zu achten. Sport holt das Gefühl für den eigenen Körper zurück und verbessert es – ein trainierter, fitter Körper fühlt sich auch im Alltag angenehm und komfortabel an und das ist positiv für die Selbstwahrnehmung. Außerdem steigt die Selbstachtung, wenn man den inneren Schweinehund besiegt hat und aufs Laufband gestiegen ist - kleine Erfolgserlebnisse im Alltag, die der Seele gut tun und das an-geschlagene Selbstbild verbessern. Zusätzlich bietet Sport die Möglichkeit aus den negativen Gedankenspiralen und belastenden Sorgen auszusteigen. Denn durch die völlige Konzentration auf den Körper kriegen Sie schnell einen freien Kopf und stoppen das lästige Gedankenkarussell.

Wichtig: Setzen Sie sich keine unrealistisch hohen Trainingsziele, das sorgt nur für erneute Enttäuschung und Frustration. Besser ist es, den Spaß und die Regelmäßigkeit des Sports in den Vordergrund zu stellen. Auch Wettkampforientierte Sportarten sollten Sie in diesem Zusammenhang lieber meiden.

Schmerzen lindern
Zu den Symptomen von Burnout und Co. gehören häufig auch chronische, körperliche Probleme wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Magen- und Verdauungsprobleme, schmerz-hafte Muskelverspannungen und Herz- Kreislauferkrankungen. Auch hier ist Sport das ideale Mittel zur Linderung: Der Körper wird angeregt, besser durchblutet und gelockert, Blockaden und Verspannungen lösen sich, die Muskulatur wird gekräftigt, so dass Rücken, Schultern und Nacken gestärkt werden, Herz- und Kreislauf werden angeregt und sogar die Verdauung profitiert von der Bewegung und funktioniert reibungsloser.

Gerade Krafttraining sorgt bei den oben erwähnten Problemen für rasche Hilfe und oft auch langfristige Schmerzfreiheit bzw. Verbesserung selbst chronischer Beschwerden. Trainieren Sie Ihre Kraft am besten 3-4 x pro Woche ca. 30 Minuten und achten Sie darauf, dass Sie alle Muskelpartien gleichmäßig stärken.

Besser schlafen
Wenn Sie sich beim Training richtig auspowern, werden Sie sich hinterher entspannt und angenehm erschöpft fühlen und im besten Fall einen freien Kopf haben. Ideale Voraussetzungen für einen tiefen erholsamen Schlaf – und dieser ist nicht selbstverständlich, wenn man unter starkem Stress steht. Oft hält einen das Gedankenkarussell wach und sorgt für stundenlanges Hin- und Her Wälzen und das Gefühl kompletter Erschöpfung am nächsten Morgen. Die an-genehme Müdigkeit nach dem Training ist eine gute Möglichkeit, den Kreislauf aus schlechten Nächten und erschöpften Tagen zu durchbrechen, da der ausgepowerte Körper nach dem Sport sein Recht auf Schlaf und Erholung stärker als gewöhnlich einfordert und so einen guten Einstieg in eine ruhige Nacht ermöglicht.

Unterstützend können Sie sich auch Entspannungstechniken wie Meditation, autogenes Training und progressive Muskelentspannung aneignen. Diese entspannen den Körper noch weiter und helfen dabei, den Kopf auszuschalten.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass regelmäßiger Sport das ideale Mittel zum Stressabbau und zur körperlichen und geistigen Erholung ist. Egal, ob Sie bereits unter einem Burnout leiden oder ob Sie bis jetzt lediglich mit wiederkehrenden Stressgefühlen kämpfen – mit Sport bauen Sie diese nachhaltig ab und schaffen Raum für Entspannung und positive Gefühle.

Kombinieren Sie Ausdauer- und Krafttraining, überfordern Sie sich nicht, sondern finden Sie Freude an Bewegung und achten Sie auf regelmäßige Trainingszeiten – Ausreden sollten Sie nicht gelten lassen, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Im Fitnessstudio finden Sie beispielsweise ideale Bedingungen, um das Training Ihrem persönlichen Alltag anzupassen und nicht anders herum!

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